RVLH beim Rheinmarathon

Regatta Marathon Rhein Von: Stephan Sauer

Der 47. Düsseldorfer Rheinmarathon vom Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 ist jedes Jahr ein beliebtes Ziel zahlreicher Ruderer aus dem In- und Ausland. Am 6. Oktober 2018 war es soweit. 170 Mannschaften aus 99 Vereinen legten rudernd die Strecke 42,8 km von Leverkusen nach Düsseldorf zurück.

Der Ruderverein Lüdinghausen 1925 e.V. war mit einem Boot dabei. Im Männer-Gig-Doppelvierer mit Steuermann (Masters C) – Ingo Glarmin, Florian Schmidt, Christian Rohmann, Rainer Nee, mit Christian Klütt am Steuer.

Gestartet wurde in Startnummernreihenfolge alle 1,5 Minuten. Das Boot des Ruderverein Lüdinghausen hatte die Startnummer 70 und ging um 10:43:00 Uhr auf den Rhein. Bei klarem Himmel und Sonnenschein ging es recht gut voran. Allerdings hatte der Rhein bedingt durch die Trockenheit der letzten Wochen nur einen niedrigen Pegelstand, wodurch die Strömung nicht allzu groß war. Zuerst ging es voller Tatendrang am Bayerwerk in Leverkusen vorbei. Die Lüdinghauser Ruderer warteten gespannt auf die ersten Berufsschiffe und die von ihnen verursachten starken Wellen. Bereits nach 5 km gab es dann auch die prognostizierte Abkühlung in Form einer Rhein-Dusche, bei der die vorsorglich installierte Lenz-Pumpe zum Premieren-Einsatz kam.

Je länger die Ruderer unterwegs waren, desto häufiger musste Steuermann Christian Klütt in seine Motivations-Kiste greifen und die Ruderer wieder zu Höchstleistungen antreiben. Auf den letzten Kilometern gab es dann noch ein Bug-an-Bug-Rennen mit einem Kölner Kirchboot, das die Lüdinghauser mit letzter Kraft für sich entscheiden konnten. Die Uhr blieb bei 2:41:57 stehen. Das bedeutete für die RVLHler einen guten 8 ten Platz von 11 Booten in der Mastersklasse. Bestzeit wurde von einer Renngemeinschaft (Cleve Ruderclub, Ruderverein Neuwied, Kölner Wassersport Club, Stuttgarter-Cannstatter Ruderclub) mit einer Zeit von 02:11:12 geschafft. Im Gesamtergebnis errang der RVLH den 114 ten Platz von 170 Booten.

Zum Schluss noch einen lieben Dank an den Landdienst: Bernd Dieckmann und Stephan Sauer.

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